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Themen

Von analogen und digitalen Spielen über Filme bis hin zu Game Studies

Spaceinvader
Spaceinvader

Analoge & digitale Spiele

Meine große Leidenschaft sind Spiele sowie die wissenschaftlichen und journalistischen Diskurse darüber.

Gerade zu Beginn meines Studiums habe ich sehr viele Brettspiele und sogar „Magic: The Gathering“ (6. Edition) gespielt. Nach einer längeren Pause aufgrund mangelnder Mitspieler, genieße ich nun aber die große Auswahl an wirklich guten Solo-Brettspielen. Die Haptik eines Brett- oder Kartenspiels ist gerade in Zeiten, in denen ich besonders viel vor dem PC sitze, eine wundervolle Alternative.

Als Videospielerin habe ich über 25 Jahre Erfahrung mit PC-Spielen. Konsolen haben in meiner Gaming-Laufbahn immer eine untergeordnete Rolle gespielt. Dennoch hatte und habe ich zumindest das ein oder andere Nintendo-Gerät. Meine präferierten Genres, wenn ich selbst spiele, sind RPG, Strategie, Third-Person-Shooter und Adventures. Mein Interesse geht aber selbstverständlich auch darüber hinaus.

 

Filmkamera
Super-M
Buch

Game Studies

Mein Hauptfach war zwar Deutsche Philologie, meine Magisterarbeit habe ich aber bereits vor über 20 Jahren über die „Literarizität von Computerspielen“ geschrieben.

Schon während meines Studiums (Deutsche Philologie, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaften auf Magister Artium) hab ich die damals noch jungen Game Studies verfolgt. Leider habe ich mich damals nicht getraut, „all in“ zu gehen, und eine wissenschaftliche Karriere in diesem Bereich zu verfolgen. Dennoch habe ich das Interesse daran nie verloren und die Forschung immer, zumindest mit einem Auge, weiter beobachtet.

Zu Beginn meines Studiums habe ich zudem zwei, drei Semester in der Anglistik und der Komparatistik verbracht. Auch wenn ich das Studienfach gewechselt habe, fühle ich mich der englischen Sprache bis heute sehr verbunden. In meinem Hauptfach „Deutsche Philologie“ lag mein Schwerpunkt während eines Großteils der Studienzeit in der Sprachwissenschaft. Insbesondere der Analyse von Chat-Sprache (des damals noch recht jungen Internets) habe ich viel Aufmerksamkeit gewidmet. Da ich meine Magisterarbeit jedoch nicht über dieses Thema schreiben durfte, habe ich kurzerhand die Seiten gewechselt und eine literaturwissenschaftliche Arbeit angefertigt.

Zum Abschluss meines Studiums 2004/2005 habe daher ich eine literaturwissenschaftliche Magisterarbeit über „Die Literarizität von Computerspielen“ geschrieben. In dieser habe ich Gérard Genettes Erzähltheorie exemplarisch auf die drei Spiele „Max Payne“, „Black Mirror“ und „Die Sims“ angewendet, um deren narratologische Tiefe zu untersuchen. Meine daran anschließende, bereits begonnene Dissertation zum Thema „Intertextualität/Intermedialität von Spielen“ musste ich leider aufgrund äußerer Umstände abbrechen. Dennoch habe ich die journalistischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Medium stets verfolgt.

Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaften habe ich in den Nebenfächern studiert. In der Philosophie habe ich mich bevorzugt mit der Wissenschaftstheorie und dem britischen Empirismus beschäftigt, während in der Allgemeinen Sprachwissenschaft fiktive Sprachen aus Literatur und Film sowie die Sprache in internationalen Chat-Räumen meine größte Aufmerksamkeit bekommen haben.

Buch
Computer

Nerdkultur

Computer

Ich habe eine große Schwäche für nerdige und nischige Themen: Seien es Filme und Serien, Hard-/Software, technische Gimmicks oder was auch immer sich abseits des Mainstreams so tummelt.

Ich verfolge die aktuelle Serien-, Kino- und Filmlandschaft als interessierter Zuschauer aufmerksam. Und auch wenn ich selbst fast keine Horrorfilme schaue, interessiere ich mich sehr für das Genre und bin zumindest aus zweiter Hand über Podcasts und Artikel recht gut informiert. Ein Herz habe ich insbesondere für Action-Filme, klassische RomComs, aber auch Trash-Filme – spätestens mit „RRR“ habe ich zudem meine Schwäche für das indische Action-Kino entdeckt. Meine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Filme beschränkt sich im Wesentlichen auf ein Seminar in der Philosophie, in dem u.a. „Matrix“ und „Terminator“ vor dem Hintergrund von Nietzsches „Übermensch“ behandelt wurden.

Ich habe zudem einen generellen Überblick über „nerdkulturelle“ Themen und/oder kann mich schnell darauf einlassen. Eine Ausnahme, die ich aber aufgrund ihrer großen Relevanz für diesen Themenbereich nicht verschweigen möchte, bilden Animes und Mangas. Hier kann ich keinerlei Expertise anbieten und Texte dazu nur mit einem „fachfremden“ Blick bearbeiten

Ich habe ein großes Interesse an IT und Technik. Auch wenn sich mir die Welt der Naturwissenschaften und Mathematik nie erschlossen hat, kann ich Zusammenhänge und Funktionsweisen auf gewissen Abstraktionsniveaus nachvollziehen. Daher bin ich in der Lage, (IT-) technische Texte zu lektorieren.